Entgraten mit Trockeneis

Das Entfernen von Graten geschieht aus funktionalen und ästhetischen Gründen. Das Trockeneisverfahren soll einerseits werkstückschonend arbeiten, andererseits flexibel einsetzbar sein. Grat- und spanfreie Bauteile sind zumeist eine Vorgabe der Qualitätssicherung.
Grat- und spanfreie Bauteile sind zumeist eine Vorgabe der Qualitätssicherung. Grate und Verunreinigungen haben oft maßgeblichen Einfluss auf die bestimmungsgemäße Funktion und die Qualität nachfolgender Prozesse wie Beschichtungen oder Montage.

So wenig sich die Gratbildung bei vielen Verfahren komplett vermeiden lässt, so mühsam und problematisch erscheinen die gängigen Entgratungsverfahren: Einige Strahlverfahren können Bauteile unbrauchbar machen, weil sich Kanten abrunden oder filigrane Teile abzubrechen drohen. Das Trockeneisstrahlgerät Cryonomic 73R hingegen können verschieden Kunststoffteile effektiv mit Trockeneispellets und Druckluft entgraten. Größe und Geschwindigkeit der Trockeneispellets lassen sich individuell einstellen. So kann die Entgratung dank des im Gerät integrierten Pellet-Crasher auf die Anwenderbedingungen abgestimmt werden. Wird mit minimalem Druck und winzigen Pellets – zum Beispiel mit einem Durchmesser von 0,2 Millimeter – gestrahlt, lassen sich selbst bei sehr filigranen Konstrukten nur die unerwünschten Partikel entfernen. Denn je nach erforderlicher Entgratqualität müssen beispielsweise bestimmte Kantenverrundungen für Kabeldurchführungen realisiert oder aber gratfreie, scharfkantige Oberflächen erzielt werden.

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